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BCCN Berlin

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Das Bernstein Zentrum Berlin (BCCN Berlin) wurde 2004 gegründet und widmet sich einer der wichtigsten neurowissenschaftlichen Fragen:

„Wie ist es möglich, dass wir auf Sinnesreize mit höchster Präzision reagieren können, obwohl neuronale Prozesse in unserem Gehirn auf allen Ebenen – Synapsen, Neuronen, lokale Netzwerke und sogar ganze neurale Systeme – sehr unterschiedlich auf denselben Stimulus reagieren?“

Es wurde in den ersten zwölf Jahren großzügig vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert und ist seit 2016 ein Verbundprojekt der Charité, der Humboldt-Universität zu Berlin und der Technischen Universität Berlin. Sprecheruniversität ist die Humboldt-Universität zu Berlin, die das BCCN Berlin durch das "Interdisziplinäre Zentrum Computational Neuroscience" (ICCN)  unterstützt. Weiterhin sind an der interdisziplinären Forschung des BCCN Berlin Arbeitsgruppen der Freien Universität Berlin, des Max-Delbrueck-Centrums,  und der Universität Potsdam beteiligt. Es ist Teil des nationalen Bernstein Network Computational Neuroscience (NNCN) und wird finanziell von den drei tragenden Institutionen Charité, HU Berlin und TU Berlin unterstützt.

Julius Bernstein

Julius Bernstein

Das Netzwerk wurde nach Julius Bernstein (1835-1917) benannt, einem deutschen Physiologen, der vor ca. 100 Jahren die sogenannte Membrantheorie formulierte:

„Die an vielen lebenden Organen der tierischen und pflanzlichen Organismen beobachteten elektrischen Ströme sind vielfach Gegenstand der Untersuchung gewesen. Wir konstatieren dieselben an den Muskeln, den Nerven, an den sekretorischen Drüsen und elektrischen Organen der Zitterfische wie an Pflanzengeweben ( ... ) Es liegt die Vermutung nahe, dass alle diese Ströme eine ähnliche, wenn nicht gleiche Ursache haben, und dass sie je nach den herrschenden Bedingungen des Baues und der chemischen Zusammensetzung der die Organe bildenden Zellen in verschiedener Kraft und Stärke auftreten.“